//Sebastian Dahlweg: Zur Sitzung des Kreistages in Verden

Sebastian Dahlweg: Zur Sitzung des Kreistages in Verden

Die AfD Kreistagsfraktion konnte dem Antrag die Europakompetenzen von jungen Menschen im Landkreis Verden zu fördern, zustimmen. Dass junge Menschen im Schüleraustausch andere europäische Kulturen kennenlernen, wie es eh schon länger praktiziert wird, steht nicht im Widerspruch mit den Positionen der AfD. Es entspricht dem Programm der AfD, dass die europäischen Länder und Völker in eigener Souveränität in Frieden, Freundschaft und guter Nachbarschaft zusammenleben und zusammenarbeiten. Ein Dexit wäre für die AfD auch nur das allerletzte Mittel, wenn sich eine Reformierung der EU zu weniger Brüsseler Zentralismus und mehr Eigenverantwortung der einzelnen Länder absolut nicht umsetzen lässt. Erst müssen aber andere Wege gegangen werden, denn wir können alle gerade miterleben, was sich in Großbritannien abspielt. Die AfD legt auch bei einem Brexit großen Wert darauf weiter vernünftige Beziehungen zu den Briten zu führen. Eine gute Beziehung zu Russland wie es der CDU Vorsitzende mehrfach angesprochen hat, ist auch ein besonderes Anliegen der AfD, denn nur unter Einbeziehung Russlands ist eine stabile Friedensordnung in Europa denkbar. Bei den Themen Radwegplanungen, Verkehrsprobleme gemeinsam lösen und dem kreiseigenen Wildblumenförderprogramm gegen das weitere Insektensterben konnte die AfD auch Zustimmung signalisieren, wenn auch die Grünen in den dazugehörigen Debatten die Geduld der Kreistagsmitglieder erheblich strapaziert haben. Unnötig lange Diskussionen über Naturschutz, Umgehungsstraßen und einen weiteren Allerübergang. Als dann auch noch die Forderung vonseiten der Grünen gekommen ist, dass die für die Wildblumen vorgesehenen Flächen vorher nicht mit Glyphosat bearbeitet werden sollen, hätte man endgültig verzweifeln können. Die grüne Katastrophe im Kreistag nahm ihren Lauf und das Kopfschütteln im Raum wurde immer größer. Wir gehen mal davon aus, dass die Menschen im Landkreis Verden die eine Blumenmischung bei der Naturschutzbehörde bestellen, wissen, wie man diese dann auch anlegt und keine weiteren Belehrungen von den Grünen dazu brauchen. Mehr Sinn hätte es gemacht darüber zu reden nicht wie, sondern wo die Wildblumen angelegt werden sollen? Auf diese Idee sind die Grünen aber nicht gekommen. Forscher des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt haben vor wenigen Tagen berichtet das auch Windräder zum Insektensterben beitragen. Windräder haben wir mittlerweile auch genug im Landkreis. Diese verschandeln die Landschaft nicht nur optisch, sondern haben auch noch direkten negativen Einfluss auf die Natur. Es wäre also nicht konstruktiv in der Nähe von Windrädern Wildblumen zu säen. Wenigstens ist uns eine Debatte um die freitags stattfindenden Greta-Demos erspart geblieben, denn wenn die Zeit nicht davongelaufen wäre, hätten die Grünen das an diesem Sitzungstag vielleicht auch noch fertiggebracht.

2019-04-01T10:44:23+00:00