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„Mal ein paar Tütchen mitbringen“

Montag, 19. August 2019, Verdener Aller-Zeitung / VERDEN

Das hat Frau Kramann-Akdogan sich ja schön ausgedacht. Weil Cannabis schon in der Mitte der Gesellschaft angekommen sei, könne man ja gleich die Legalisierung anstreben. Schielt die SPD bei sinkenden Umfragewerten jetzt auf die Kiffer unter den Wählern?

Dass ein hoher Alkohol- und Nikotinkonsum gesundheitsschädlich ist, hat Frau Kramann-Akdogan treffend festgestellt. Wollen wir die Angebotspalette an legalen Drogen jetzt noch erweitern? Wer an Cannabis kommt, kommt auch an Kokain und Heroin. Nicht ohne Grund wird der Besitz und Handel damit vom Staat konsequent verfolgt und geahndet. Die von Frau Kramann-Akdogan genannten rot-grün-rot-geführten Länder Berlin und Bremen mit ihren Kriminalitäts-, Wirtschafts- und Armutsproblemen sind bestimmt keine guten Beispiele für eine vernünftige Politik, sondern sollten vielmehr als Abschreckung dienen.

Aber vielleicht will die SPD Niedersachsen und seine Kommunen ja auch noch runterwirtschaften. Wenn es für sie so leicht ist, Cannabis zu erwerben, dann kann Frau Kramann-Akdogan zu den nächsten Stadtrats- und Kreistagssitzungen ja mal ein paar Tütchen mitbringen. Vielleicht werden die Runden im Saal dann demnächst lustiger und die Entscheidungsfindungen leichter. Die Frage ist nur, was wir dann für Ergebnisse bekommen, wenn die Abgeordneten alle völlig bekifft sind!? Am Ende könnten Teile der Bevölkerung die Politik für noch verrückter halten, als jetzt schon.

Sebastian Dahlweg

Achim

2019-08-19T15:16:49+00:00